Stoffresteverwertung – Boxershorts nähen für große Jungs

Boxershorts nähen für Jungs aus Stoffresten. JanaKnöpfchen - Nähen für Jungs

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Ja, ihr seht richtig – schon wieder selbstgenähte Boxershorts und wieder für den Großen. Ihr denkt bestimmt, die kommt ja aus dem Boxershorts nähen gar nicht mehr raus und eine Zeit lang hab ich das auch gedacht. Ich weiß noch, als ich die ersten Boxershorts für den Große genäht habe – vor ca. einem halben Jahr – war ich noch skeptisch und hätte nicht gedacht, dass ich mal so viele Boxershorts nähen werden. Aber für die Resteverwertung sind die einfach super und da der Große noch welche haben wollte, nachdem sein kleiner Bruder nun auch Boxershorts bekommen hat, war das Nähprojekt klar.  

Stapelweise zuschneiden

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich das Zuschneiden der Boxershorts nicht so mag, es dauert halt auch, weil man für die Resteverwertung ja doch ziemlich gucken muss und es insgesamt sechs Teile sind. Diesmal hab ich gleich sieben Boxershorts zugeschnitten und wenn der Großen noch möchte, gibt es noch mehr Stoffreste zum vernähen.

Für das Zuschneiden schnappe ich mir immer mehrere Stoffe und setz mich auf die Couch, mach den Fernseher an und los geht es. Dann werden die Boxershorts stapelweise zugeschnitten. Den Großen hab ich diesmal nicht nach Stoffwünschen gefragt, bei meiner Auswahl musste er jetzt einfach durch. Eine der Boxershorts ist wieder aus der Jogginghose eines Arbeitskollegen meines Mannes, die hatte ich gekürzt, das eine Hosenbein trägt der Lütte und das andere Hosenbein nun der Große. Ehrlich gesagt mag ich den grau-melierten Jersey mit am liebsten. 

Boxershorts nähen – nach Farben

Ich packte mir die Boxershorts nach Farben auf Stapel und nähte sie nacheinander weg, so wie das Garn gerade zum Stoff passte. Ich nähte nicht jede einzeln fertig, sondern in Abschnitten, da ich sonst immer so oft das Garn tauschen müsste und das wollte ich nicht. 

Wie viele Tage das Boxershorts nähen nun in Anspruch genommen hat, kann ich gar nicht sagen, da ich das Garn der Overlock dann meist noch für andere Nähprojekte nutzte. Ich bin da wirklich etwas faul beim Wechsel, obwohl es recht schnell geht.

Lieblingsboxershorts schon auserkoren

Als die Boxershorts dann soweit fertig waren, dass dann nur noch das Gummiband fehlte, fragte ich den Großen, wie er die Gummibänder* verteilen möchte. Eines stand sofort fest, die dunkelblaue Boxershorts bekommt das rot-weiß gestreifte Gummiband, denn das ist dann seine „Bayern München“-Boxershort. Ja, er ist Fan vom Fußballverein Bayern München, zum Leidwesen meines Mannes, der davon nicht begeistert ist, aber was will man machen, wenn die Kumpels in der Schule auf Fans sind. Meine Devise ist, einfach abwarten, dass ändert sich eh noch. 

Die Gummibänder waren dann auch angenäht, nur tragen konnte der Große die Boxershorts noch nicht. Da musst er warten bis ich sie wieder fotografiert hatte und das dauerte etwas, der Stapel lag die ganze Zeit in meinem Nähzimmer. Aber dann endlich landeten sie in seiner Schublade und die Schluppis wurden nun endgültig aussortiert. 

So hier nun der letzte Schwung selbstgenähter Boxershorts. Ob es die letzten für dieses Jahr sind kann ich, wie gesagt, noch nicht versprechen. Laut dem Bestand im Schrank würde sagen, dass reicht erstmal. Nun kommt es auf die Haltbarkeit an. Die Gummibänder der ersten selbstgenähten Boxershorts, sind immer noch super, nichts dran auszusetzen…Ich bin frohen Mutes. 

Euch wünsche ich eine schöne Woche. Nächstes Mal gibt es nach langer Zeit mal ein DIY – etwas selbstgebautes von meinem Mann für unseren Flur.

Liebe Grüße

Jana

Stoffe: alle aus meinem Stofflager und älter

Gummiband von Alles für Selbermacher*

Schnittmuster: aus der Ottobre 6/2016

*Affiliate

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