Einen Ankerhoodie für den Herbst nähen

Ankerhoodie für den Herbst nähen. JanaKnöpfchen - Nähen für Jungs

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Erst mal ganz lieben Dank für eure Genesungswünsche…uns geht es hier wieder besser. So ein Erkältungen waren wir nicht mehr gewöhnt und hat uns doch mehr umgehauen als gedacht. Aber ich konnte doch wirklich in der letzten Woche den Hoodie fertig nähen, den sich eine Bekannte schon eine Weile wünscht und so kann ich euch heute wieder was zeigen.

Es sollen bitte Anker sein

Melanie sprach mich an, da sie einen Hoodie haben wollte. Er sollte Anker haben. Und sie wollte gern statt einer Kapuze einen Stehkragen haben, aber mit den Kordeln und der Überlappung. Als ich wieder Luft zu Nähen hatte, suchte ich Stoff nach einem passenden Stoff und fand ihn beim Traumbeere.de und suchte nach passendem Kombinationsstoff. Das Bündchen und die Innenseite des Stehkragen sollte dunkelblauem Bündchenstoff bzw. Sweat sein. Ich bestellte die Stoffe und wir trafen uns, um die letzten Sachen noch abzusprechen. 

Letztes Wochenende schnitt ich dann alles zu und dann lag alles brach…Ich hatte mir eine kleine Erkältung eingefangen – nur Schnupfen, kein Husten, aber dafür Kopfschmerzen, dass hatte ich noch nie. Also fiel das Nähen aus. 

Aber jetzt: einen Ankerhoodie für den Herbst nähen

Als ich dann durch war. Es dauerte wirklich eine ganze Woche, bis ich auch die Kopfschmerzen los war und den Kopf frei hatten wieder zu Nähen. Die Teile waren ja alle fertig. Ich fing mit der  Bauchtasche und verwendete hierfür meine Coverlock, da keine Bündchen an die Tasche sollten. Außerdem konnte ich so weiter üben. Also nähte ich erst die Tascheneingriffe und dann die Tasche mit der Coverlock auf das Vorderteil.

Dann kamen ruckzuck das Rückenteil und die Ärmel ran, ich schloss die Seitennähte und kümmerte ich dann um den Stehkragen.

Ich nähte erst die beiden Innenseiten und Außenseiten zusammen. Anschließende kümmerte ich mich um die Kordel. Hier nähte ich wieder die Knopflöcher und fädelte dann die Kordel ein. Da sie so dick ist, konnte ich sie nicht mit der Nähmaschine annähen, sondern nähte sie dann mit der Hand an den Außenstoff an. Dann nähte ich die Außen- und Innenseiten aneinander, um  dann noch den Kragen abzusteppen. 

Als ich den Stehkragen an den Hoodie nähte, fügte ich wieder einen Jerseystreifen ein, um den Halsausschnitt zu versäubern. Das mach ich ja auch bei Kapuzen, damit die Naht nicht nach oben steht und das so doof aussieht. 

Eine kleine Nähunterbrechung 

Dann fehlten nur noch die Bündchen. Die schnitt ich noch kurz zurecht, nähte sie mit der Nähmaschine zusammen und steckte sie fest. Einen Ärmel konnte ich nähen und dann streikte meine Overlock. Beim zweiten Ärmelbündchen versuchte ich es drei Mal anzunähen und immer riss mir der zweite Unterfaden…Ich fädelt ihn neu ein und wieder. Das war nicht schön, aber ich hatte keine Lust mich damit am abends noch zu beschäftigten und vertagte die Suche nach dem Problem auf den nächsten Nachmittag. 

Das machte ich dann und als erstes entfernte ich das Garn und nahm die Overlock mit in den Keller. Hier steht nämlich die Druckluftpresse des Mannes und so pustete ich die Maschine erstmal aus, um sie danach noch auszusaugen. Hatte sie auch mal nötig. Dann fädelte ich alles wieder ein und schon ging das Annähen der Bündchen wieder. Fertig war der Ankerhoodie für den Herbst. 

Nun geht er in der nächsten Tagen zu meiner Bekannten. Und da ich noch etwas Stoff übrig habe, bekommt meine Freundin Manu auch noch einen, denn sie liebt Anker. 

So euch wünsche ich eine schöne Woche

Liebe Grüße

Jana

Schnitt: Hoodie Lynn von Pattydoo über Etsy* – den Schnitt habe ich so verändert, dass die Seitennähte gerade verlaufen und die Tasche ist selbst konstruiert. 

Stoffe: Ankersweat von Traumbeere.de 

Dunkelblauer Sweat und dunkelblaues Bündchen von Traumbeere.de

*Affiliate und trotzdem lesenswert. Solltet ihr über diese Links etwas kaufen, bekomme ich eine Vermittlungsprovision dafür. Natürlich ohne das ihr dafür mehr bezahlen müsst.

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