Der Ankerhoodie – Das wäre doch was für Manu

Ankerhoodie für Frauen nähen. JanaKnöpfchen

Werbung: Dieser Blogpost enthält Links zu Produktseiten der Hersteller

Nach den ganzen Babysets, gibt’s heute mal wieder was für die Frau im Blog 😉 Erinnert ihr euch noch an den Hoodie mit den Ankern, den ich für eine Kundin genäht hatte? Meine Freundin Manu mag Anker auch sehr gerne und ich dachte schon, als ich den Hoodie für die Kundin fertig hatte, dass dieser auch etwas für Manu wäre. Ich hatte auch noch etwas Stoff übrig, so dass nur eine kleine Nachbestellung nötig sein würde. Und wie der Zufall es so will, zog Manu bei unserem letzten Mädelsabend, einen Hoodie mit einem Anker an, als es kühl wurde.

Na das passt doch wie die Faust auf´s Auge

Ich erzählte ihr von dem Ankerstoff und dass ich ihr einen Hoodie daraus nähen könne. Nach einer Weile war sie einverstanden, dass ich ihr einen Hoodie nähe – sie wollte nicht zu viel Zeit von mir in Anspruch nehmen, also musste ich ihr etwas zureden.

Am nächsten Tag schickte ich ihr ein Bild von dem Hoodie und dass ich ihren mit einer Kapuze und den Kordeln nähen würde. Sie war einverstanden, wollte aber die Kängeruhtasche nicht. Also zeigte ich ihr ein Bild meines gestreiften Hoodies, in dem ich die seitlichen Taschen genäht, aber vorne nicht abgesteppt hatte, so wie es ursprünglich in dem Schnitt Lynn* vorgesehen ist. Mit dieser Variante war sie einverstanden. Also war alles geritzt und ich schaute, wie viel ich noch aus dem vorhandenen Stoff rausbekommen.

Es passte fast alles drauf, nur die Ärmel schaffte ich nicht mehr, also bestellt ich noch eine kleine Menge von dem Ankerstoff nach. Und hoffte innerlich, dass die Farben zusammenpassen. Manchmal sind die Chargen ja unterschiedlich. Zum Glück passte alles und nach seiner Ankunft wusch ich den Stoff gleich.

Am Zuschnitt basteln…

Wie gesagt, ich hatte zwar schon geschaut, wie alle Schnittteile auf den Reststoff passten, aber als das zweite Ankerstoffstück nun da war, fing ich nochmal von vorne an und schob die Schnittteile auf den Stoffen hin und her. Nach einer Weile hatte ich mich dann entschieden und schnitt alles zu. Da ich die Kapuze mit einem Bündchen nähen wollte, war es gar nicht so schlimm, dass diese nicht mehr wirklich auf den Stoff gepasst hätte. Ich zog einfach einen 4 cm breiten Streifen von dem Kapuzenschnittteil ab und dann passte diese auch auf den Stoff.

Aus dem blauen Sweat und dem Bündchen, die ich noch von dem anderen Ankerhoodie übrighatte, schnitt ich mir dann den Kapuzenbünchenstreifen und die Arm- und Saumbündchen zu. Dann waren alle Schnnittteile fertig und ich konnte mit dem Nähen des Ankerhoodies anfangen.

Kapuze, Hoodie, Bündchen = Ankerhoodie

Als erstes machte ich mich an die Kapuze oder besser gesagt erstmal an das Kapuzenbündchen. Denn hier wollte ich noch die Kordeln einnähen. Also kam wieder der Knopflochstich meiner Nähmaschine zu Einsatz. Den liebe ich ja sehr und ich nähe Kordeln nur noch mit dieser Variante ein. Die Knopflöcher waren also eingenäht und aufgetrennt, dann kamen die Kordeln rein und diese nähte ich noch mit ein paar Stichen an den Enden fest, damit da nix verrutscht.

Dann kam das Bündchen an die Kapuzenteile. Hier muss ich immer länger überlegen, wie rum ich das nun annähe, damit ich die Kordeln nicht plötzlich auf der Innenseite habe und wenn ich zu huddelig bin, dann passiert das manchmal. Also ist hier volle Konzentration angesagt. Ich habe es sogar hinbekommen und nähte die Kapuze fertig zusammen.

Dann war der Rest des Hoodies dran, also erstmal die Taschen einnähen. Hier brauche ich noch die Anleitung von Ina, das kann ich mir einfach nicht merken. Nachdem die Taschen drin waren, kamen die Schulternähte und die Ärmel an die Reihe. Und schließlich dann die Bündchen. Als letztes setzte ich die Kapuze ein und schnitt mir noch einen Versäuberungsstreifen für die hintere Halsnaht zurecht. Natürlich nähte ich ihn auf der falschen Seite an. Das passiert mir öfter bei Kapuzen, bei einem normalen Halsausschnitt klappt es immer. Naja, ich trennte dann den Teil der Naht wieder auf und nähte den Versäuberungsstreifen inkl. Kapuze wieder neu zusammen.

Dann war alles schick und ich konnte meinen Knopf annähen. Den Ankerhoodie übergab ich dann ein paar Tage später. Wir fuhren dann zu unserem Mädelstreffen und einen Tag später schickte sie mir ein Bild von ihr mit dem Ankerhoodie mit den Worten “passt super. Ich danke dir.” 

Euch wünsche ich eine schöne Woche

Liebe Grüße

Jana

Schnitt: Hoodie Lynn von Pattydoo über Etsy* – den Schnitt habe ich so verändert, dass die Seitennähte gerade verlaufen und die Tasche ist selbst konstruiert. 

Stoffe: Ankersweat von Traumbeere.de 

Dunkelblauer Sweat und dunkelblaues Bündchen von Traumbeere.de

*Affiliate und trotzdem lesenswert. Solltet ihr über diese Links etwas kaufen, bekomme ich eine Vermittlungsprovision dafür. Natürlich ohne das ihr dafür mehr bezahlen müsst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.