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Ähnlich wie mit dem Tüllrock, den ich euch in der letzten Woche zeigte, ist es mit dem heutigen Nähprojekt: ich hätte vor ein paar Jahren nicht gedacht, dass ich große Blumenmuster trage. Aber die Idee einen Sommerblouson mit Blumen zu nähen kam mir vor zwei Jahren, auf einem Mädelswochenende. Hier hatte meine Freundin Katja einen Blumenblouson mit einem grauen Unterton und viel Rosa an. Diesen fand ich ganz schön.
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Hätte mir vor Jahren jemand gesagt, dass ich mal einen Tüllrock trage, hätt ich ihn wohl mit hochgezogenen Augenbrauen angesehen und den Kopf geschüttelt. Ich wollte nicht mal Tüll an meinem Hochzeitskleid haben. Das war so gar nicht meins. Und nun, nun habe ich tatsächlich einen Tüllrock genäht.
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Als ich Anfang des Jahres mein Stofflager ordentlich aussortiert habe, viel mir wieder der schöne Blümchenviskose in die Hände und ich legte ihn gleich raus, denn dieses Jahr würde ich mir daraus endlich ein Sommerkleid nähen. Er liegt schon viel zu lange im Stoffregal. Den schönen Blümchenstoff habe ich mal auf einem Bloggerevent als Giveaway bekommen und seitdem hüte ich dieses Schätzchen. Weiterlesen
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Im Februar hatte ich mein Stoffregal durch sortiert und einige Stoffe meiner Freundin Katja gegeben, da sie für Frühchen und Sternenkinder näht und der Verein gerne Stoffspenden annimmt. Dabei tauchte der graue Viskosestoff wieder in die Hände. Ihn hatte ich mal für eine Bluse für meine Schwester vernäht und den Rest noch aufgehoben. Beim Aussortieren hatte ich gleich einen Stapel für Nähprojekte gemacht und hier landete die graue Viskose.
Plan A – Ein Sommertop
Aus der Viskose wollte ich ein Sommertop Eike* nähen, da ich diesen Schnitt letztes Jahr für mich entdeckt und zwei Tops genäht hatte und die Viskose sich dafür gut eignet, dachte ich, warum nicht ein schlichtes graues Sommertop nähen. Also suchte mich mir den Schnitt raus und schnitt den Stoff mit ein paar anderen Nähprojekten zu. Es blieb noch ein Rest der Viskose übrig, aber ich wusste nicht recht, was ich daraus machen soll. Also legte ich es erstmal zu den zugeschnittenen Stoffteilen für das Sommertop.
Genäht war das Sommertop schnell, das was wohl am längsten dauerte was das Bügeln, denn der Stoff war etwas widerspenstig und das erschwerte das Nähen der Bänder. Aber viele Stecknadeln boten Abhilfe und ich bekam es dann hin.
Es war also fertig und als ich mir das Sommertop so ansah, fand ich es könnte sich auch gut als Oberteil zum Schlafen machen. Jedenfalls für den Sommer, der Stoff ist schön leicht und kühl.
Plan B – Nachtwäsche nähen
Damit war nun auch klar, was ich aus dem Rest der Viskose nähen konnte: die Hose. Ich holte mir eine Hose eines Nachtwäscheset, dass ich schon hatte und legte sie zum Test auf den Stoff, um zu sehen, ob die Menge des Stoffe noch reichen würde. Es passte alles und ich machte mich an die Erstellung des Schnittes. Ich bin da kein Profi, gleich vorweg und ich hab etwas getestet, aber ich die Hose passt.
Ich versäuberte erst alle Kanten und nähte die Hose mit eine Geradstich – Stichlänge 1,8 – zusammen. Die Säume nähte ich nur knappkantig ab. Damit ich das Gewurschtel mit dem Gummiband nicht habe, nähte ich erst den Tunnel dafür und zog dann das Gummiband ein, anschließend schloss ich die Öffnung und fertig war die Hose.
Nun wird sich im Sommer zeigen, ob das so bequem und kühl ist, wie ich mir das gedacht habe…
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Ihr wisst ja vielleicht noch, dass ich Hahnentritt sehr mag und so liebe ich meinen langen Faltenrock mit dem feinen Hahnentrittmuster immer noch – leider kann ich ihn gerade nicht viel tragen, ist fürs Homeoffice und Homeschooling etwas unpraktische und so ist auch das heutige Nähprojekt für besserer Tage gedacht. Ich sah den Stoff bei Rapantinchen und ich wusste ich möchte mir daraus einen Wintermantel nähen – hab ich noch nie gemacht, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben.
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Gleich vorweg: ich habe noch die daran gedacht mir ein Croptop, -shirt oder gar einen Cropsweater zu kaufen. Ehrlich gesagt kann ich damit nichts anfangen. Als Teenager hab ich gern weite Hosen, die auf der Hüfte saßen und dazu ein bauchfreies Top getragen. Heute würde ich da nicht mehr auf die Idee kommen – aus dem Alter sind mein Bauch und ich raus. Ich mag auch keine Momjeans oder die Highwaisthosen, nein ich mag die Rückenansicht in diesen Hosen nicht. Und dennoch habe entschloss ich mich vor ein paar Cropsweater nähen zu wollen.
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Weiter geht es mit den Weihnachtsnähprojekten. Letzte Woche zeigte ich euch ja meine Weihnachtsshort und diesmal gibt es einen Strickpullover. Gleich vorweg: geplant war es nicht, dass ich mir einen Strickpullover mit Norwegermuster nähen werden – nein ich wurde einfach angefixt. Ich sah den schönen Strick bei Clarissa im Feed auf Instagram und fand ihn schon wunderschön. Ich mochte die blau-grau und schwarze Farbkombination des Stricks und da ich eh für meine Mama einen Sweat mit passenden Bündchen bei ihr bestellen wollten, landete der Scandi Star ebenfalls in meinem Einkaufskorb.
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Vor ein paar Wochen war meine Freundin Katja hier, um sich die alte Malmkommode aus dem Zimmer vom Lütten ab. Dabei gab ich ihr noch ein paar Weihnachtsstoffe (Baumwolle), denn sie näht für einen gemeinnützigen Verein. Ich hatte alles aus meinem Stofflager rausgesucht und dabei viel mir der Rest des French Terrys in die Hände, den ich für die Weihnachtshose im letztes Jahr vernäht hatte….
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Erstmal gleich eine Anmerkung: Der folgende Blogpost wird kürzer als der letzte und ich zeig euch endlich mal wieder ein Nähwerk für mich – ich habe sogar noch eines, das zeige ich euch dann nächste Woche. Aber zum heutigen Nähprojekt. Ich wollte schon seit einiger Zeit einen weißen Hoodie nähen und nun endlich habe ich es geschafft. Denn ich wollte nicht nur einfach einen weißen Hoodie, nein er sollte noch etwas besonders beinhalten.
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Seit ein paar Jahren sammel ich Nähinspirationen auf Pinterest und manchmal komm ich dazu diese auch wirklich umzusetzen. So wie dieses Nähprojekt. Ich wollte mir ein graues langes Kleid nähen. Das ich lange Röcke mag, wisst ihr ja schon – drei habe ich mir schon genäht: einen rosafarbenden, einen schwarzen, einen bunten und einen aus Glencheck. Und ich muss sagen, ich liebe sie. Vor allem kann man die Sommerröcke auch gut im Herbst tragen, denn niemand sieht die Leggings oder Strumpfhose darunter.
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